Leistungsspektrum

Steuerberatung und Rechtsberatung sind vielfältig miteinander verknüpft.

Am Beispiel der Generationennachfolge in Familienunternehmen lässt sich dies nachvollziehen. Dort sind ertragsteuerliche, umwandlungssteuerliche und erbschaftsteuerliche Probleme einerseits und zivil-, erb- und umwandlungsrechtlichen Gesichtspunkte andererseits in ihrer Gesamtheit zu beachten und auf einen Nenner zu bringen.

Hierzu bedarf es der Beratung aus einer Hand durch eine Person, die sämtliche benötigten Fähigkeiten besitzt. Unser Geschäftsführer Willi Feyh ist nicht nur Steuerberater sondern auch Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, sodann unsere Mandanten sicher sein können, dass an der Schnittstelle der hier tangierten Rechtsgebiete die zutreffenden Überlegungen angestellt werden und dass im Ergebnis ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet wird, das den Zielvorgaben des Mandanten entspricht und das gleichzeitig unplanmäßige steuerliche Belastungen vermeidet. Denn Fehler im Bereich der Unternehmensnachfolge können ruinöse steuerliche Folgen auslösen.

Auch im Bereich der Unternehmenssanierung können wir auf langjährige Erfahrungen zurückblicken.

Hier sind zur erfolgreichen Mandantenbetreuung neben zivilrechtlichen, insolvenzrechtlichen und anderen wirtschaftsrechtlichen Kompetenzen fundierte steuerliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse nötig. Die im Zusammenhang mit Unternehmenssanierungen oftmals notwendig werdende Umwandlung der Rechtsform kann von uns kompetent gemanagt werden. Auch die regelmäßig problematische Rückumwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft, auch in eine GmbH & Co. KG, kann von uns fachlich fundiert angeleitet werden.

Vorteilhaft im Bereich der Beratungsfelder, wo steuerliche und außersteuerliche Bereiche zusammentreffen, ist der Umstand, dass wir hier durch ein einheitliches Honorar für die steuerliche und außersteuerliche Beratung und Vertretung abrechnen können. D.h., dem Mandanten bleibt es erspart, sowohl Steuerberater- als auch Rechtsanwaltsgebühren entrichten zu müssen.

Es ist Ehrensache, im Rahmen der laufenden Besteuerungsverfahren und in der Folge besonderer Maßnahmen wie Betriebsprüfungen Konflikte mit der Finanzverwaltung nicht zu scheuen. Bei hinreichender Erfolgsaussicht sind wir willens und in der Lage, jedes Rechtsmittelverfahren einschließlich von Finanzgerichtsprozessen vor sämtlichen deutschen Finanzgerichten und einschließlich sich etwaig ergebender Revisionsverfahren vor dem Bundesfinanzhof für unsere Mandanten zu führen.

Dies gilt für unsere Dauermandanten ohnehin, jedoch auch für Steuerpflichtige und deren Berater, die punktuell und nur zur Prüfung der Erfolgsaussichten und der nachfolgenden Bewältigung finanzgerichtlicher Klagen und Revisionsverfahren unsere Dienste in Anspruch nehmen wollen.

Auch in diesem Bereich ist unsere Gesellschaft besonders gewappnet. Zu bedenken ist, dass die Beteiligten der Finanzverwaltung und der Justiz in steuerlichen Rechtsmittelverfahren, Klagen und Revisionen regelmäßig Volljuristen sind. Alleine bereits aus Gründen der Waffengleichheit sollte sich der Steuerpflichtige durch einen gleichermaßen qualifizierten Berater vertreten lassen. Unser Geschäftsführer Willi Feyh ist in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht überdurchschnittlich gut in Hinblick auf die Bewältigung der verfahrensrechtlichen Probleme der steuerlichen Rechtsmittel und insbesondere des steuerlichen Revisionsverfahrens vor dem Bundesfinanzhof ausgebildet. Zugleich beherrscht er als examinierter Steuerberater ebenso das materielle Steuerrecht.

Das steuerliche Revisionsverfahren und hier insbesondere die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision (Nichtzulassungsbeschwerde) gilt als Königsdisziplin des steuerlichen Verfahrensrechts. Voraussetzung dafür, sich die Zulassung der Revision beim Bundesfinanzhof zu erstreiten, ist nicht nur, dass das zugrundeliegende finanzgerichtliche Urteil rechtsfehlerhaft ist. Selbst wenn dieses Urteil krasse Rechtsfehler enthält, dann genügt es keinesfalls, diese Rechtsfehler herauszuarbeiten. Genau diese Unzulänglichkeit zeigen zahlreiche Nichtzulassungsbeschwerden, dass sie nämlich hier in ihrer Beschwerdebegründung abbrechen und die besonderen weiteren Voraussetzungen im Sinne des § 115 Abs. 2 Finanzgerichtsordnung nicht hinreichend beachten. Nur dann, wenn diese weiteren Voraussetzungen gegeben und formell ordnungsgemäß gegenüber dem Bundesfinanzhof in dem Beschwerdeschriftsatz vorgetragen werden, wird der Steuerpflichtige einen Rechtsanspruch auf ein Revisionsverfahren erlangen können.

Rechtsberatung und Rechtsvertretung

Soweit originäre außersteuerliche Rechtsberatung und –Vertretung nachgesucht wird, kann diesbezüglich unser Geschäftsführer Willi Feyh in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt beauftragt werden.

Tätigkeitsschwerpunkt ist neben den bereits vorstehend angesprochenen Gebieten des Erb-, Handels-, Gesellschafts-, Insolvenz- und des Umwandlungsrechts das Arbeitsrecht, das Familienrecht (u.a. Ehescheidung und Folgesachen) und das Steuerstrafrecht.

Eines vorweg: Ehrlich währt am längsten, d.h., niemand sollte sich zur Steuerhinterziehung verleiten lassen.

Sollte dessen ungeachtet der Verdacht gegen einen Steuerpflichtigen aufkommen, sich der Steuerhinterziehung schuldig gemacht zu haben, dann gilt es, die drohende Eskalation der Ereignisse in den Griff zu bekommen. Hierzu benötigt der betroffene Steuerpflichtige einen Berater, der sowohl das strafrechtliche Verfahrensrecht als auch das materielle Steuerrecht beherrscht.

Solange dem Betroffenen die Einleitung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens noch nicht bekanntgegeben ist, hat dieser bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen grundsätzlich die Möglichkeit, eine strafbefreiende Selbstanzeige bei der zuständigen Finanzbehörde einzureichen.

Die Handhabung des Instruments der strafbefreienden Selbstanzeige ist seit einigen Jahren wesentlich erschwert. Auf diesem regelrecht verminten Gelände sollten sich daher nur ambitionierte Verfahrensrechtler bewegen. Der bundesweit publik gewordene Fall aus München, bei dem ein renommierter Rechtsanwalt eine unzulängliche Selbstanzeige für den betroffenen Steuerpflichtigen eingereicht hat, mag als warnendes Beispiel dienen.

Sobald ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet ist gilt es einerseits, für den Mandanten Gesichtspunkte gegenüber den Strafverfolgungsbehörden ins Feld zu führen, die den Verdacht der Verwirklichung der vorgeworfenen Steuerstraftat entkräftet oder wenigstens abmildert. Zugleich benötigt der betroffene Mandant einen Berater, der alle verfügbaren strafprozessualen Instrumente in die Hand nimmt und sie in dessen Interesse einsetzt. Dies gilt z.B. bei Durchsuchungen, bei der Beschlagnahme von Schriftstücken und Datenspeichern und bei Untersuchungshaft, die etwaig gegen den Betroffenen angeordnet ist.

Sollte sich der Verdacht der Steuerhinterziehung erhärten, so kann der Berater oft eine Anklageerhebung verhindern und stattdessen die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage erreichen.

Für sämtliche Aufgaben im Zusammenhang mit Steuerstrafverfahren und egal auf welcher Eskalationsstufe auch immer sich dieses befindet, steht unser Geschäftsführer Willi Feyh als Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und Steuerberater zur Verfügung.

Anzumerken ist, dass der „Nur“-Steuerberater zwar als Strafverteidiger zugelassen werden kann. Dies ist jedoch von der Einwilligung des Strafrichters abhängig und ist im übrigen auf Fälle minderer Bedeutung beschränkt, in denen keine notwendige Verteidigung vorgeschrieben ist. Unser Geschäfts- führer Willi Feyh dagegen hat das Recht, sich bei jedem deutschen Strafgericht einschl. dem Bundesgerichtshof als Strafverteidiger zu bestellen.